Günther Grollitsch

künstlerische Leitung, Choreograf, Finanzen, Konzeption

 

Im zeitgenössischen Tanz ausgebildet in Frankfurt a.M., Rotterdam und New York tanzte Grollitsch u. a. mit Amanda Millers Pretty Ugly Dance Company und bei der Kibbutz Contemporary Dance Company in Israel. Nachdem er dort erste eigene Arbeiten präsentierte, setzte der Österreicher seine Laufbahn als Choreograf, Tänzer und Dozent in Deutschland fort. Als Mitbegründer von steptext dance project ist er seit 1997 dort in unterschiedlicher Funktion tätig. Er entwickelt Produktionen mit besonderem Sinn für Räume und deren Modulation über den künstlerischen Eingriff. 

Dieser erfolgt durch die Verbindung seiner vielschichtigen Tanzsprache mit theatralen Mitteln wie Musik, Licht, und Narration, über die er eindrückliche Atmosphären schafft. Grollitsch arbeitet kontinuierlich mit dem mixed abled-Ensemble tanzbar_bremen und kuratiert und organisiert Festivals.

Corinna Mindt

künstlerische Leitung, Tänzerin, Trainingsleitung, Workshopleitung, Konzeption

 

Corinna Mindt ist freiberufliche Tänzerin, Choreografin, Schauspielerin und Dozentin in Bremen. 1999 schloss sie ebendort bei impuls e.V. ihre Tanzpädagogikausbildung mit Schwerpunkt Bewegungstherapie ab. Seit 2003 kollaboriert sie kontinuierlich mit steptext dance project.

Neben Engagements als Tänzerin brachte sie dort eigene Choreografien zur Aufführung und schuf 2005 mit tanzbar_bremen eine langfristige Plattform für inklusive Tanz-Weiterbildung und Tanztheaterproduktionen, die sie bis heute gemeinsam mit Günther Grollitsch leitet. 2009 wurde tanzbar_bremen zum gemeinnützigen Verein, für den Mindt als Vorstand tätig ist.

Im selben Jahr ko-kuratierte sie das Internationale Festival für integrativen zeitgenössischen Tanz „eigenARTig“ in Bremen und begann in Zusammenarbeit mit der gehörlosen Tänzerin Doris Geist die Workshops „Zeitgenössischer Tanz trifft Gebärdensprache“ im In - und Ausland zu unterrichten.

Als Tänzerin war sie zuletzt in den Stücken „Angriffe auf Anne“ (2010), „Helden“ (2011) und „Simplicius Simplicissimus“ (2012, Osnabrück) zu sehen. Zur Zeit leitet sie das kontinuierliche Training von tanzbar_bremen, unterstützt die TänzerInnen im Umsetzen eigener Ideen und arbeitet künstlerisch in unterschiedlichen Bremer Schulen sowie im Blaumeier Atelier.

Neele Buchholz

Tänzerin, Assistenz und erste Angestellte des Vereins

 

Neele Buchholz wurde 1991 in Bremen geboren und hat das Down -Syndrom. 2010 absolvierte sie ihren Abschluss in der Kooperationsklasse der Schule am Rhododendronpark / Schulzentrum Lange Reihe in Bremen. Ab1994 nahm sie an integrativen Tanzkursen bei impuls e.V. teil und wurde 2004 Mitglied der Jugendtanztheaterkompanie Die Anderen am tanzwerk bremen. Mit dieser Gruppe trat sie in mehreren teils prämierten Bühnenproduktionen auf.

Seit 2008 nimmt Neele Buchholz an Theaterkursen und Workshops des Blaumeier-Ateliers Bremen e.V. teil und gehört ebendort auch zum Ensemble Die Süßen Frauen. In den letzten Jahren war sie zudem im Musical „Jacobs Aufbruch“ der Jugendkirche Bremen und als Statistin der Oper „Eugen Onegin“ am Theater Bremen zu erleben und stand für die Fotografin Conny Wenk sowie die Agentur Select NY Berlin / Fotoshooting Aktion Mensch vor der Kamera.

Seit 2010 nimmt sie am regelmäßigen Training von tanzbar_bremen teil und stand für HELDEN zum ersten Mal mit dessen Ensemble auf der Bühne.

Seit August  2013 arbeitet sie fest bei tanzbar_bremen. Als Tänzerin in den Produktionen, als Assitentin für die vielen verschiedenen Vorhaben von tanzbar, sowie als Anleitende in Tandemworkshops zusammen mit Corinna Mindt.

Oskar Spatz

Tänzer

Seit April 2018 ist Oskar Spatz nach einer zweijährigen Ausbildungsphase bei tanzbar_bremen fest angestellt. Er tanzt und spielt in zahlreichen Bühnen- und Straßenstücken, mit denen er aktuell national und international tourt und unterrichtet im Tandem Workshops, Projekte und Kurse mit dem Schwerpunkt Tanztheater.

Als Tänzer kooperierte Oskar Spatz 2016 mit der Schweizer Kompanie BewegGrund, 2018 arbeitet er mit Bremer TanzkünstlerInnen an einem Bühnenstück. Neben seinem Interesse an Tanz, das er schon früh in der Kinder- und Jugendtanzkompanie „Die Anderen“ weiterentwickelte, spielt er seit vielen Jahren als Schlagzeuger in einer Band. Diese Kombination bereicherte bereits mehrere Produktionen.

 

Die Arbeit im Team ist ihm besonders wichtig. Seine Arbeit ist geprägt davon, die künstlerische und produktive Arbeit in einem wertschätzenden, kollegialen und gleichberechtigten Umfeld umzusetzen und auszuleben.

Lars Mindt

Workshopleitung, Film- und künstlerische Projektarbeit

 

Lars Mindt ist ausgebildeter Diplom-Clown (TUT Hannover), Narr, Filmemacher, Regisseur und Freidenker. Er arbeitet seit 2000 als freier Mitarbeiter im Blaumeier Atelier und leitet dort zusammen mit seiner Kollegin A. Herbst die Clownsgruppe. Er gründete 2002 die Clowns Connection Bremen.
Für tanzbar_bremen erstellte er mehrere Filmdokumentationen, so z.B. den Tanzilm "Deja vu", die Dokumentation zur Produktion "Helden" oder  die Dokumentation des "24h Tanz- und Theatermarathons".
Als Spieler und Künstler tritt er auch als Solist zu den verschiedensten Anlässen auf.

tanzbar_bremen e.V.

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@tanzbarbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

 

facebook tanzbar_bremen

 

Projekt KompeTanz

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@kompetanzbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:

„Inklusion bewegt Deutschland“, so lautet mein Motto als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Was passt besser zu diesem Motto als ein inklusives Team, das Menschen mit Behinderungen durch Tanz und Bewegung auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Ich wünsche der „tanzbar_bremen“ und ihrem Projekt KompeTanz weiterhin viel Erfolg! 

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen:

„Das Projekt stößt bereits auf bundesweites Interesse, da die Integration von Menschen mit Behinderungen in kreativen Berufen nach wie vor eine Ausnahme ist. Wenn das Modellvorhaben erfolgreich ist und wirtschaftlich tragfähig, kann daraus ein Integrationsprojekt mit Vorzeigecharakter werden.“