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Termine 2020

 

„made in Deutschland - BauHaus“

Tanzstück von Günther Grollitsch und Fabian Aimar

Eine Produktion von steptext dance project in Kooperation mit tanzbar_bremen.

 

In unseren Häusern, in Dingen des täglichen Lebens, in unserer gesamten Gesellschaft hat das Bauhaus nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Die gestalterischen Reformimpulse der Schule wirken fort, obwohl das Bauhaus schon 14 Jahre nach seiner Gründung von den Nationalsozialisten geschlossen wurde. Schulgründer Walter Gropius formulierte 1924 fundamentale Anliegen: „Wie werden wir wohnen, wie werden wir siedeln, welche Formen des Gemeinwesens wollen wir erstreben?“ Die Produktion „Made in Deutschland – Bauhaus!“ des Bremer steptext dance project sucht nach aktuellen Antworten.

100 Jahre nach Gründung des Bauhauses stellt sich die grundsätzliche Frage, wie unser heutiger Umgang mit ungewohnten künstlerischen und gesellschaftlichen Positionen ist. Werden sie akzeptiert, aktiv gesucht, unterstützt? Wie können neue Ideen und Impulse aus Kunst, Kultur und Gesellschaft als Anstoß für die Veränderung politischer Systeme fruchtbar werden? Und wie steht es mit dem Spannungsverhältnis von individueller Freiheit und kollektiven Schaffensprozessen? Wie kann sich, ganz konkret, der tanzende Körper in eine Form einfügen, ohne seine Individualität zu verlieren? 

Das Bauhaus steht noch heute für einen eindeutig gesellschaftsverändernden Anspruch. Es nutzte sein großes kreatives Potential nicht nur für soziale Wohnbauprojekte, sondern auch für die Verbreitung eines demokratischen Grundverständnisses - in das Frauen freilich nur bedingt einbezogen wurden. „Made in Deutschland – Bauhaus!“ übersetzt diese Befunde in starke choreografische Bilder. Der radikale Bruch mit den Konventionen des Ballett, wird ebenso sichtbar wie die Faszination ganz neuer, geometrisierter Bewegungsformen. Eingespannt in Trapeze und Dreiecke werden die Körper der Tanzenden zu Experimentierobjekten – zu Prototypen einer Moderne, die in einer Mischung aus Minimalismus und persönlicher Emanzipation ein neues Selbstverständnis anstrebt.  

Immer geht es dabei um die Suche nach einer Essenz: von Bewegungen, von Haltung, von Weltsicht. Günther Grollitsch choreografiert die Annäherung an diesen Anspruch gemeinsam mit dem siebenköpfigen Ensemble, basierend auf der Idee und in der dramaturgischen Begleitung von Fabian Aimar. 

 

Idee/ Dramaturgie: Fabian Aimar | Projektleitung/ Choreografie: Günther Grollitsch | Tanz:  Neele Buchholz, Jenny Ecke, Magali Sander Fett, Adriana Könemann, Oskar Spatz, Adrian Wenzel, Sergey Zhukov | Produktionsleitung: Tim Gerhards, Corinna Mindt | Kostüm: Silke Schumacher-Lange I Licht/ Technik: Carlos Heydt | Produktion: steptext dance project in Kooperation mit tanzbar_bremen

Gefördert durch die Aktion Mensch. Mit freundlicher Unterstützung durch die Waldemar Koch Stiftung und die Stiftung Sparda Bank Hannover.

 

Premiere am 31.1.2020 um 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen am 

1./ 6. und 7.2.2020 um 20:00 Uhr

Schwankhalle Bremen, Buntentorsteinweg 112, 28201 Bremen

Tickets: Tel. 0421.520 80 70, Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr, www.schwankhalle.de, ticket@schwankhalle.de. 

Eintritt: 18 € / 10 €  / 3€

 

Info: steptext dance project, Tel. 0421.70 42 16, | www.steptext.de

 

Training und Kurse:

Weitere Kurse:

 

Jeden Freitag von 15h bis 17h gibt es ein mixed-abled Tanz- und Bühnentraining für Laien und  Profis im tanzwerk Bremen.

 

Anmeldung unter: infos@tanzbarbremen.de

tanzbar_bremen e.V.

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@tanzbarbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

 

facebook tanzbar_bremen

 

Projekt KompeTanz

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@kompetanzbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:

„Inklusion bewegt Deutschland“, so lautet mein Motto als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Was passt besser zu diesem Motto als ein inklusives Team, das Menschen mit Behinderungen durch Tanz und Bewegung auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Ich wünsche der „tanzbar_bremen“ und ihrem Projekt KompeTanz weiterhin viel Erfolg! 

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen:

„Das Projekt stößt bereits auf bundesweites Interesse, da die Integration von Menschen mit Behinderungen in kreativen Berufen nach wie vor eine Ausnahme ist. Wenn das Modellvorhaben erfolgreich ist und wirtschaftlich tragfähig, kann daraus ein Integrationsprojekt mit Vorzeigecharakter werden.“