GASTSPIEL

COMMON GROUND - Plattform K (BE)

Tanzstück mit einer gesunden Dosis Absurdität und Drama

 

Do 22. November, 20 Uhr im Kleinen Haus, Theater Bremen

 

Der eine liebt Techno Musik und schwarzen Humor, der andere mag klassisches Ballett und schreibt Liebeslieder; die Dritte beobachtet die Welt durch eine Lupe und ist insgeheim eine richtige Beatboxerin.

 

In Common Ground ist der Choreograf Benjamin Vandewalle zusammen mit den Darsteller*innen auf der Jagd nach einer universellen Sprache. Die Welten, in denen diese drei Tänzer*innen leben, könnten nicht weiter entfernt voneinander sein, und wäre es nicht für dieses Stück, dann hätten sie sich wohl nie getroffen. Trotzdem gibt es etwas was sie miteinander verbindet – die Liebe zum Tanz. Bewegung bedeutet für sie, sich auszudrücken, sich miteinander zu verständigen und gemeinsam Fragen behandeln zu können oder einfach nur Spaß an der Energie und emotionalen Stärke ihrer tanzenden Körper zu haben.

 

Von und mit: Benjamin Vandewalle, Kobe Wyffels, Hannah Bekemans,Fulco Ottervanger

Idee: Benjamin Vandewalle

Musik: Fulco Ottervanger

 

Das Gastspiel findet im Rahmen des tanzbar_bremen Projektes

 

„eigenARTig – Theater für Alle” statt. Gefördert von Aktion Mensch

 

Karten unter: Theater Bremen

Preise: € 19,- / erm. € 9,-

 

 

Veranstaltungsreihe "Schreiben über Tanz".

1. bis 6. Dezember 2018 

in diesen Tagen macht sich das Team von tanzbar_bremen zusammen mit Fachleuten aus Kunst und Kultur, Journalist_innen und wortinteressierten Menschen auf die Suche nach neuen Formen des Schreibens über Künstler_innen mit Behinderung im Tanz, den Darstellenden Künsten und anderen gesellschaftlichen Kontexten. Bewusstsein schaffen, Stolpersteine erkennen und benennen, Qualitäten erfassen und das Formulieren von Betrachtung, Meinung und Kritik stehen im Mittelpunkt der Workshops, Vorträge und praktischen Übungen.

 

Am 1. + 2. Dezember 2018 leiten zwei Mitglieder der Redaktion Ohrenkuss die Schreibwerkstatt "Wie schreibt man übers Tanzen?". Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich fürs Tanzen und das Beschreiben von Tanz interessieren. Zusammen mit Katja de Bragança, Chefredakteurin beim Magazin Ohrenkuss und ihrer Kollegin Anne Leichtfuß suchen wir nach Wegen, Bewegung und Musik mit Worten zu beschreiben. Dafür arbeiten wir mit Tänzer_innen von tanzbar_bremen zusammen: Sie zeigen ihre Choreografien, wir suchen eine Sprache dafür. Am Samstagabend besuchen wir gemeinsam die Tanzvorstellung „Hullu apina“ in der Schwankhalle, damit wir am nächsten Tag darüber schreiben können. 

Die Teilnahmegebühr beträgt 40,- Euro, ermäßigt 30,- Euro, eine Anmeldung ist erforderlich und kann unter infos@tanzbarbremen.de oder telefonisch unter 0421-514 29 745 erfolgen. 

 

 

 

SCHREIBEN ÜBER TANZ

Am 5. Dezember 2018 macht sich das Team von tanzbar_bremen zusammen mit Fachleuten aus Kunst und Kultur, Journalist_innen und wortinteressierten Menschen auf die Suche nach neuen Formen des Schreibens über Künstler_innen mit Behinderung im Tanz, den Darstellenden Künsten und anderen gesellschaftlichen Kontexten. Bewusstsein schaffen, Stolpersteine erkennen und benennen, Qualitäten erfassen und das Formulieren von Betrachtung, Meinung und Kritik stehen im Mittelpunkt eines Workshops und der anschließenden Diskussionsrunde.

 

Veranstalter: tanzbar_bremen in Kooperation mit steptext dance project,

im Rahmen von „eigenARTig – Tanz für Alle“.

Gefördert von Aktion Mensch.

 

ÜBER KÜNSTLER_INNEN MIT BEHINDERUNG BERICHTEN

Workshop für Journalist_innen mit Judyta Smykowski, Leidmedien.de

Menschen mit Behinderung werden in den Medien häufig noch immer als Opfer dargestellt, die entweder an Einschränkungen „leiden“ oder als Held_innen, die „tapfer ihr Schicksal meistern“. Auch wenn es umKunstschaffende mit Behinderung geht, steht noch viel zu oft statt der künstlerischen Arbeit die Beeinträchtigung im Vordergrund. Judyta Smykowski vom Portal Leidmedien.de erläutert anhand von Beispielen aus den Medien, wie Berichterstattung auf Augenhöhe gelingen kann.

Leidmedien.de ist ein Projekt des Berliner Vereins Sozialhelden e.V., das mit seinem Team aus

Medienschaffenden mit und ohne Behinderung Redaktionen berät. Die Mitarbeiter_innen, unter ihnen Ideengeber Raúl Krauthausen, betreiben Medienkritik, und tauschen sich mit betroffenen Expert_innen aus. In Workshops zeigen sie Formulierungsalternativen und Perspektivwechsel in der Berichterstattung auf. Leidmedien.de ist ein Projekt in Kooperation mit der Aktion Mensch.

Judyta Smykowski, geboren 1989 in Hamburg, studierte Online- und Kulturjournalismus in Darmstadt und Berlin, arbeitet als Texterin und Referentin beim Berliner Sozialhelden e.V. und als freie Redakteurin bei der taz.

 

Mittwoch, 5. Dezember von 10:00 bis 13:00 Uhr

Ort: Schwankhalle Bremen, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen

Die Veranstaltung ist kostenfrei

Anmeldung erforderlich unter infos@tanzbarbremen.de oder 0421-514 29 745

Bei Bedarf werden von tanzbar_bremen Teilnahmebescheinigungen ausgestellt.

 

SCHREIBEN ÜBER TANZ

Eingeladen zum Gespräch: Worte prägen das Bewusstsein

Diskussionsrunde

Tanz ist eine sinnlich erlebbare Kunstform, flüchtig, oft assoziativ und kaum narrativ. Aber auch dieses flüchtige Format wird mit Worten beschrieben: für Ankündigungen, in Rezensionen, in Kritiken. Oftmals bestimmen dann die Worte mehr als das Erlebte den gesellschaftlichen Kontext, in dem diese Kunst steht.

Dies gilt insbesondere für inklusiven Tanz. Die Frage, mit der wir uns beschäftigen wollen, lautet: Wie können wir einen wertfreien Sprachgebrauch üben und etablieren, um die jeweiligen Kunstformen und ihre Inhalte in den Vordergrund des Reflektierens zu stellen?

Wir haben verschiedene Menschen eingeladen, für die Worte und ihre Wirkung ein großer Teil ihres Berufs sind. Mit den unterschiedlichen Erfahrungen und Standpunkten wollen wir eine Tür öffnen, sich neugieriger, bewusster und selbstkritischer mit dem geschriebenen und gesprochenen Wort auseinanderzusetzen.

 

Moderation: Henning Bleyl

Teilnehmende:

Benedikt Heche, Leiter Kommunikation im Martinsclub Bremen

Astrid Kaminski, freie Journalistin und Publizistin, Berlin

Judyta Smykowski, Referentin Leidmedien.de, Berlin

Noa Winter, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Masterstudium, Dramaturgie in Frankfurt, Forschungsschwerpunkte: inklusive und queere Theaterformen

 

Mittwoch, 5. Dezember von 14:00 bis 16:00 Uhr

Ort: Schwankhalle Bremen, Buntentorsteinweg 112/116, 28201 Bremen

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

tanzbar_bremen e.V.

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@tanzbarbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

 

facebook tanzbar_bremen

 

Projekt KompeTanz

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@kompetanzbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:

„Inklusion bewegt Deutschland“, so lautet mein Motto als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Was passt besser zu diesem Motto als ein inklusives Team, das Menschen mit Behinderungen durch Tanz und Bewegung auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Ich wünsche der „tanzbar_bremen“ und ihrem Projekt KompeTanz weiterhin viel Erfolg! 

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen:

„Das Projekt stößt bereits auf bundesweites Interesse, da die Integration von Menschen mit Behinderungen in kreativen Berufen nach wie vor eine Ausnahme ist. Wenn das Modellvorhaben erfolgreich ist und wirtschaftlich tragfähig, kann daraus ein Integrationsprojekt mit Vorzeigecharakter werden.“