Festivals internationaler Gruppen für inklusive Tanzkunst


vom 31. Oktober bis 8. November 2015 in Bremen

Festivalflyer Front
Das Programm zum Festival eigenARTig 2015 als pdf zum runterladen.
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Das Programm zum Festival eigenARTig 2015 als pdf zum runterladen.
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Norddeutschlands internationales Festival für zeitgenössische mixed-abled Tanzensembles geht in die vierte Runde! Seit 2009 biennal von tanzbar_bremen und steptext dance project veranstaltet, lädt eigenARTig 2015 zu neun Tagen voll tanzästhetischer Vielfalt und kulturellem Austausch ein. Choreograf/inn/en und Tanzschaffende aus mehreren europäischen Ländern präsentieren ihre Produktionen und geben Einblicke in die Konzepte ihrer künstlerischen Arbeit. tanzbar, in einem bundesweit modellhaften Langzeitprojekt fester Arbeitgeber professioneller beeinträchtigter Tänzer/innen, zeigt dieses Jahr das jüngste Stück seiner siebenköpfigen Kompanie.

 

 

PROGRAMMÜBERSICHT

 

31. Oktober 2015 | 20:00 Uhr | sch wa nk hal le,

ERÖFFNUNGSPARTY

mit performativen Überraschungen

 

1. November 2015 | 19:30 Uhr & 2. November 2015 | 9:30 Uhr | Theater Bremen, Kleines Haus

DOGGY STYLE - Joshua Monten (USA/Schweiz)

 

3. November 2015 | 10:00 – 14:00 Uhr | sch wa nk hal le, Alter Saal

ZEITGENÖSSISCHER TANZ TRIFFT GEBÄRDENSPRACHE

Workshop mit Doris Geist / KompeTanz (Deutschland)

 

3. & 4. November 2015 | 19:00 Uhr | sch wa nk hal le, Neuer Saal

VOY! – Ein bewegtes Experiment

Birgit Freitag & Adriana Könemann / tanzbar_bremen (Deutschland)

 

4./5. November 2015 | 10:00 – 15:00 Uhr | sch wa nk hal le, Alter Saal

STRUKTURIERTE IMPROVISATIONEN

Workshop mit Cie. BewegGrund (Schweiz)

 

5. November 2015 | 20:00 Uhr | sch wa nk hal le, Alter Saal

GEMEIN-SCHAFT

tanzbar_bremen (Deutschland)

 

6. November 2015 | 14:00 Uhr | sch wa nk hal le, Alter Saal

Wege zum Tanz

Podiumsdiskussion und lecture demonstration (Henning Bleyl und Tom Bünger)

 

6. November 2015 | 10:00 Uhr & 20:00 Uhr | sch wa nk hal le, Neuer Saal

Wieso geht jemand quer über einen Rasen, obwohl es einen Pfad ganz in der Nähe gibt? | ORTHOPÄDIE OR TO BE

Cie. BewegGrund (Schweiz)

 

7. November 2015 | 20:00 Uhr | sch wa nk hal le, Neuer Saal

SPUREN IM ASPHALT

Szene 2wei inklusive tanzkompanie (Deutschland)

 

8. November 2015 | 18:00 Uhr | sch wa nk hal le, Neuer Saal

eigenARTig INTERAKTIV

Abschluss-Showing der internationalen Festivalworkshops

 

„Tanzkunst ist inklusives Handeln, das Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsame Räume öffnet“, fasst der Mitinitiator und Leiter von eigenARTig Grollitsch den Grundgedanken. „Die hochindividuellen Ausdruckspektren inspirieren sich wechselseitig, in einer allen zugänglichen Sprache: Bewegung.“ Viele Formen dieser konkreten Poesie sind im Bühnenprogramm zu erleben; Workshops, Showings, Gesprächsrunden, eine Party und Filme bieten weitere Gelegenheiten zu lebendigen Diskursen.

 

Einen besonderen Schwerpunkt des Festivals bilden vier offene mixed-abled Workshops, die bereits im Vorfeld der Vorstellungen begannen. Nach der britischen Stopgap Dance Company im September und dem Amerikaner Joshua Monten im Oktober lädt im November die Schweizer Cie BewegGrund zu STRUKTURIERTEN IMPROVISATIONEN ein. Kleine Teile des auf dem Festival gezeigten Duetts WIESO GEHT JEMAND QUER ÜBER EINEN RASEN, OBWOHL ES EINEN PFAD GANZ IN DER NÄHE GIBT? können ausprobiert werden: eine Chance, aktiv vertiefende Einblicke in das künstlerische, choreografische Schaffen der Compagnie zu gewinnen. Ebenso wie in den Workshops von Stopgap und Monten wird mit den Teilnehmenden eine kurze Sequenz für die gemeinsame Präsentation am 8. November erarbeitet. spannende Beiträge zu eigenARTig, einem Tanzereignis mit Neugier als Methode.

 

Zum Auftakt wird erst einmal gefeiert. Pünktlich am 31. Oktober startet um 20:00 Uhr die KICK-OFF FESTIVALPARTY eigenARTig – HALLOWEEN in der sch wa nk hal le: Groovendes Gruseln mit DJ, performte Schreckens-Specials, Vampirpunsch und Fledermausragout bis zum Morgengrauen. Kostüme erwünscht, dem eigenartigsten winkt ein Überraschungspreis! Das Vorstellungsprogramm eröffnet am 1. November der amerikanische Choreograf Joshua Monten mit DOGGY STYLE, einem frechen, schlauen Stück über Kommunikation – an der Schnittstelle von Gebärdensprache und Tanz, zu sehen im Kleinen Haus des Theater Bremen.

 

Das Festival wird gefördert von Aktion Mensch.

Mit freundlicher Unterstützung der Waldemar Koch Stiftung und der Helmut und Ruth Märtens Stiftung.

 

www.eigenartig-festival.de

 

Veranstalter: steptext dance project / tanzbar_bremen

Info: www.tanzbarbremen.de | +49 (0)421-514 29 745 | festival@tanzbarbremen.de

Orte: sch wa nk hal le, Buntentorsteinweg 112, D-28201 Bremen | Theater Bremen, Goetheplatz 1-3, 28203 Bremen

Tickets Schwankhalle: unter +49 (0)421-5208070, auf www.schwankhalle.de/tickets und an der Abendkasse.

Tickets Theater Bremen: Theaterkasse, Fon +49 (0)421 3653333, Fax +49 (0)421 3653932; E-Mail: kasse@theaterbremen.de | Öffnungszeiten Kasse: Mo-Fr, 11:00-18:00 Uhr und Sa, 11:00-14:00 Uhr. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. | www.theaterbremen.de

Kartenvorverkauf WESER-KURIER im Pressehaus und in den regionalen Zeitungshäusern, auf www.weser-kurier.de/ticket, unter +49 (0)421-363636 sowie an den Nordwest Ticket-Verkaufsstellen.

 

Texte: Maja Maria Liebau

www.denkenschreibenmachen.de.

 

tanzbar_bremen e.V.

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@tanzbarbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

 

facebook tanzbar_bremen

 

Projekt KompeTanz

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@kompetanzbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:

„Inklusion bewegt Deutschland“, so lautet mein Motto als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Was passt besser zu diesem Motto als ein inklusives Team, das Menschen mit Behinderungen durch Tanz und Bewegung auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Ich wünsche der „tanzbar_bremen“ und ihrem Projekt KompeTanz weiterhin viel Erfolg! 

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen:

„Das Projekt stößt bereits auf bundesweites Interesse, da die Integration von Menschen mit Behinderungen in kreativen Berufen nach wie vor eine Ausnahme ist. Wenn das Modellvorhaben erfolgreich ist und wirtschaftlich tragfähig, kann daraus ein Integrationsprojekt mit Vorzeigecharakter werden.“