"Hexen GmbH" Photo Merit Engelke
"Hexen GmbH" Photo Merit Engelke

„Hexen GmbH“

Tanztheater

 

Mit HEXEN GmbH erkundet der Choreograf Günther Grollitsch gemeinsam mit Tänzer/innen von tanzbar_bremen und Schüler/innen der Werkstufe des
Schulzentrums Neustadt die tänzerischen und theatralischen Dimensionen von
Ausgrenzung und Vorurteilen an Hand von Märchen aus verschiedenen
Kulturkreisen. Szenen aus klassischen und modernen Märchen werden auf den
Prüfstand gestellt.

 

Premiere 6. Februar 2014 

Rosa sieht Rot

 

Ein Duett von und mit Corinna Mindt und Neele Buchholz

Hier Probeaufnahmen:

Tanz- und Theatermarathon in der Schwankhalle
9./10. Februar 2013, 18h bis 18h: 

 

Ein 24 Stunden Marathon.
Ein improvisierter Tag und eine
improvisierte Nacht, die von und mit Bremer TänzerInnen und 
SchauspielerInnen und Kollegen aus Deutschland gestaltet wurde. 
Zuschauer konnten kommen und gehen, verweilen, am nächsten Morgen wiederkehren. Jede Stunde stand unter einem Thema.
Auf der Bühne begegneten sich bühnenerfahrene TänzerInnen und SchauspielerInnen (Laien, Profis, Menschen mit und Menschen ohne Beeinträchtigung, unterschiedlichster Herkunft). 
Gleiche Vorraussetzungen:ein leerer Raum! Und der Wille diesen mit sich und den anderen in den je eigenen Fähigkeiten zu füllen.

Foto: Merit Esther Engelke

 

Werkstattbühne „Tanz in Arbeit“ (2012)

 

Zwei Werkstatt-Termine boten Einblick in die aktuellen tänzerischen Arbeiten von TänzerInnenn/PerformerInnen von tanzbar_bremen, tanzwerk bremen und Gästen.

Das Publikum war eingeladen, erste Ideen von Arbeiten im Prozess zu sehen und mit den KünstlerInnen ins Gespräch zu kommen.

Foto: Daniela Buchholz
   

 

In Arbeit (2012)

 

Wer darf arbeiten, wem nützt es und wie und wofür wird man entlohnt? Arbeit bestimmt das halbe Leben. Sie ist untrennbarer Teil unserer Gesellschaft und ihrer Lebensentwürfe, oftmals sinnentleert und trotzdem verlangt.

In diesem zweiteiligen Tanztheaterabend wird das Thema „Arbeit“ aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Ein Duo zweiter Frauen und ein Männerquartett teilen sich die Bühne und dasselbe Thema. Die Betrachtung von "Arbeit" aus weiblicher und männlicher Perspektive öffnet den Blick für das Spannungsfeld unterschiedlicher Gesichtspunkte und Verhaltensmuster. Wann beginnt Arbeit, beziehungsweise wie definiert man sie? Wo liegt der Unterschied zwischen beschäftigen und arbeiten? Wann ist sie Eigennutz und wann Nutzen für die Gemeinschaft?

Choreografie: Günther Grollitsch, Corinna Mindt | Tanz/ Performance: Neele Buchholz, Sven Halberstadt, Corinna Mindt, Lars Mindt, Martin Schoeps, Oskar Spatz

Foto: Merit Esther Engelke

 

Helden (2011)

 

Heldinnen und Helden gibt es nicht von selbst, sie werden geschaffen. Mit HELDEN erkundet das Ensemble von tanzbar_bremen unter Choreograf Felix Landerer Triebfedern und Fallstricke, Sinn und Unsinn heutiger Heldenkonstruktionen.

Persönliche Glorienträume und subjektive Normalitäten treffen im Setting einer Talkshow auf Mechanismen und Motive medialer Ikonisierung. Dauerlächelnde Showgirls, in ihrer Form erstarrte Moderatoren und eigenwillige Gäste starten frohgemut in einen Abend, der ihre wie unsere Gewissheiten unaufhaltsam ins Wanken bringt. Voll findigem Witz entlarven die Tänzerinnen und Tänzer eigene wie fremde Projektionen und Sehnsüchte.

Choreografie: Felix Landerer l Tanz: Armin Biermann, Neele Buchholz, Jenny Ecke, Doris Geist, Frank Grabski, Sven Cenk Halberstadt, Corinna Mindt

Foto: Merit Esther Engelke

 

Workshopreihe 2010
„Zeitgenössischer Tanz trifft Gebärdensprache"

Doris Geist

14./15. August 2010
"Und wie!?"

Dieser Workshop befaßte sich vor Allem mit den Qualitäten einer Bewegung, einer Begegnung und ihrem Kontext.Es wurden Situationen behandelt, in denen Gefühle, die über Mimik und Gebärde nach außen gelangen über die Bewegung des Körpers verinnerlicht wurden.

08./09. Mai 2010 - zu Gast bei bewegGrund (Schweiz)
www.beweggrund.org

 

 01./02. Mai 2010
"Raum Reise"
Im Zentrum steht die Vorstellung einer Reise. Richtungen, Ankommen, Fortbewegungsmöglichkeiten und mögliche Ziele finden ihren Ausdruck in Gebärden und in teils festgelegten, teils improvisiertem Bewegungsvokabular.

Corinna Mindt und Doris Geist

 

 10./11. April 2010 - 
"HANDlungen"
Workshop im Rahmen des Festivals Tanz Bremen

 

 

01.-04. Oktober 2009
eigen
ARTig
Festival für integrativen zeitgenössischen Tanz

Hüben (2009)

 

Grenzen sind zugleich Einschränkungen und Anstifter. Von außen gesetzt oder im Inneren entstanden strukturieren sie unsere Erfahrungen und Erlebnisse – im Lebensumfeld, im Körper und im Bewusstsein: hier und dort, eigen und fremd, wir und die anderen. Das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls bildet für die integrative Tanztheaterproduktion den Anlass für eine vielgestaltige Reflexion subjektiver wie kollektiver Geschichte(n) aus Ost und West.

In einem Kaleidoskop bewegter Bilder erkunden die DarstellerInnen verschiedene von Teilung, Aus- und Begrenzungen geprägte emotionale Landschaften. Die Kreation fiktiver Figuren mit jeweils eigenen ‚Wahrheiten’ und physischen Realitäten schafft einen Raum voller eindringlicher Behauptungen über die Systeme hüben und drüben, über das Erlebte und die Menschen in einer Zeit des Umbruchs.

Regie/ Konzept/ Choreografie: Corinna Mindt & Günther Grollitsch

Tanz: Frank Fahrenholz, Armin Friedrich, Doris Geist, Günther Grollitsch, Claudia Hasse, Amaya Lubeigt, Corinna Mindt

Komposition/Musik: Jörg Ritzenhoff

 

 

28./29. März 2009  
Workshop mit Vera Rebl – Österreich - Dance Ability

 

14./15. Februar 2009:
BewegGrund - Integrativer Tanz – Tanzimprovisation mit Livemusik
beweggrund“- Schweiz
(Susanne Schreiber, mit Charlotte Wolff am Cello)

 

18.- 23. Januar 2009:

WS von Doris Geist und Corinna Mindt in Linz (Ö)
im Rahmen des Festivals „sicht-wechsel“

 

Werkschaureihe "eigenARTig"
29.11.2008 l  Schwankhalle
18. + 19.10.2008 I Blaumeier Atelier, Travemünder Str. 7A
20.09.2008 I tanzwerk, Kulturzentrum Lagerhaus

 

 

 

Rauschen (2007)

 

Der eigene Körper als Exil: Nicht Hören- und nicht Sehen können stellt massive Barrieren zwischen Menschen und ihre Umwelt.

Nach einer Idee der gehörlosen Bremer Tänzerin und Choreografin Doris Geist bilden Motive aus dem Leben der taubblinden amerikanischen Autorin Helen Keller (1880-1968) den Ausgangspunkt. Helen Kellers Lebensweg birgt alle Schritte einer kaum vorstellbaren Entwicklung - heraus aus der völligen Isolation hin zu aktiver mehrsprachiger Kommunikation und schließlich äußerster gesellschaftspolitischer Präsenz.

Ein Stück über die Entdeckung und Erschließung der Körpersinne als Zugang zur Welt, über Grenzen und ihre Überwindung, über Beharrlichkeit, Fantasie, unbedingten Willen und ungewöhnlichen Mut zur Kommunikation – und darüber, wie sehr wir diese zum Leben brauchen.

Choreografie/Regie:Günther Grollitsch I Tanz:Doris Geist, Marco Jodes, Marion Kohlheim, Corinna Mindt, Christine Stehno

Foto: Merit Esther Engelke

 

Workshop von „tanzbar_bremen“ am 17. November 2007
im Rahmen der Veranstaltungsreihe:
Lebensentwürfe von und für Menschen mit Behinderung
am 16.-18. November 2007 im Haus im Park - Bremen.
    

10./ 11.November 2007
“Ein Clown wäre ohne sein Publikum ein Solist ohne Orchester."
Clowns Workshop
Lars Dieter Meyer

Juli 2007:  

“Zur richtigen zeit am richtigen Ort?”

intgrative Performance im Bremer Dom
 

Juni 2007 :

Workshop “Das Dreieck: Improvisation, Komposition, Repertoire“
Stina K. Bollmann, Berlin
 

Mai 2007: 

Workshop “Tanzt, tanzt aus der Reihe“
Christian Judith, Hamburg

 

März 2007:

Einladung zum "Creahm" Festival Lüttich (Belgien)

 

Januar 2007:

Kursanfang “Tanz und Bühne“ im Martinsclub 
(ein geschlossener Kurs für Menschen mit Beeinträchtigung, einmal wöchentlich)
 
Januar 2007:
Das Projekt “tanzbar_bremen“ wird auf dem Kongress „show up“ in Hamburg vorgestellt:
Thema : Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung.

 

Dezember 2006

Beweggründe und andere Tatmotive 2“
öffentl. Präsentation mit anschliesendem Publikumsgespräch

 

Oktober 2006:

 

Workshop “Tanzexperimente“
Birgit Freitag, Bremen
 
September 2006:

Workshop “Contactimprovisation 2“
Anke Vetter, Berlin
 
Herbst 2006:

Einführungskurs im Martinsclub
10 mal mit anschliessender Präsentation
 
Juni 2006:

“Beweggründe und andere Tatmotive 1“
öffentl. Präsentation mit anschliessendem Publikumsgespräch
 
Mai 2006:

Workshop “Contactimprovisation1“
Anke Vetter, Berlin
 
März 2006:

Workshop “Scheitern, das Handwerkzeug eines Clowns“
Lars Meyer, Bremen
 
März 2006:

zwei Workshop in Deutscher Gebärdensprache
Doris Geist, Bremen

 

November 2005
das Projekt “tanzbar_bremen“ startet offiziell:
zweimal wöchentliches Training: Körperarbeit, Tanz und Theater

 

 

Criminal Tango (2005)

 

Nette Gesellschaft, leises Murmeln in den Sitzreihen, alles deutet auf einen entspannten Abend hin... aber Achtung! Die unverzagten Malone-Brüder sind wieder auf freiem Fuß! Nach einem tragischen Mord (den niemand gewollt hat) wird das Publikum zur Gerichtsverhandlung geladen. Das Urteil wäre schnell gefällt, wenn da nicht ständig die Leiche auftauchen und quicklebendig vom Tathergang berichten würde. Eine gehörlose Richterin lauscht andächtig den Aussagen der aufgeregten Zeugen, die zwischen selbstdenunzierenden Monologen und gnadenlosen Choreografien um das mögliche Mordmotiv variieren. In aktionsreichen Tanzbildern, Charakterstudien und Milieuskizzen werden Genreklischees des Krimis mal sanft, mal herzlich durchmischt und auf der Stelle in ungewöhnlich direkten Ausdruck verwandelt:Criminal Tangobewegt sich mit leidenschaftlichem Selbsthumor vor, zurück - und manchmal auch im Wiegeschritt.

Choreografie/Regie:Günther Grollitsch I Tanz:Doris Geist, Corinna Mindt, Frank Grabski, Frank Fahrenholz, Benjamin Krause, Sabine, Günther Grollitsch, Manfred

Foto: Oliver Bardt

 

Mit dem Rollstuhl auf den Mond (2004)

 

Fünf Beine ragen in den Himmel, ein Turm gebaut aus Körpern erwacht zum Leben. Immer neue Formen und Bewegungsbilder treten hervor und entfalten sich zu feinsinnigen Szenen ergreifend direkter poetischer Energie. Mit viel Charme, Witz und Humor treffen in dem Tanztheaterstück behinderte und nicht behinderte Tänzer und Schauspieler aufeinander. Tanzend geben sie den Blick frei auf ihren unkonventionellen, fantasievollen Umgang mit den vielen kleinen und großen Hindernissen unterschiedlicher ‚Normalitäten’. Unter der choreographischen Leitung von Günther Grollitsch finden die vielgestaltigen Bewegungssprachen, Sensibilitäten und Talente zu ihrem Ausdruck und ermöglichen dem Publikum einen direkten und ungewöhnlichen Zugang zum Thema Behinderung. Ein Kaleidoskop poetisch-lebensfreudiger Bilder vom Durch-, Mit- und Zueinander, von unterschiedlichen Träumen, Wünschen und Sehnsüchten.

Choreografie/Regie:Günther Grollitsch I Tanz: Doris Geist, Corinna Mindt, Frank Grabski, Frank Fahrenholz, Sabine, Günther Grollitsch

Foto: Merit Esther Engelke

tanzbar_bremen e.V.

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@tanzbarbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

 

facebook tanzbar_bremen

 

Projekt KompeTanz

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@kompetanzbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:

„Inklusion bewegt Deutschland“, so lautet mein Motto als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Was passt besser zu diesem Motto als ein inklusives Team, das Menschen mit Behinderungen durch Tanz und Bewegung auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Ich wünsche der „tanzbar_bremen“ und ihrem Projekt KompeTanz weiterhin viel Erfolg! 

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen:

„Das Projekt stößt bereits auf bundesweites Interesse, da die Integration von Menschen mit Behinderungen in kreativen Berufen nach wie vor eine Ausnahme ist. Wenn das Modellvorhaben erfolgreich ist und wirtschaftlich tragfähig, kann daraus ein Integrationsprojekt mit Vorzeigecharakter werden.“