Frau Will
Frau Will

In Arbeit - Frau Will

 


Wer darf arbeiten, wem nützt es und wie und wofür wird man entlohnt? Arbeit bestimmt das halbe Leben. Sie ist untrennbarer Teil unserer Gesellschaft und ihrer Lebensentwürfe, oftmals sinnentleert und trotzdem verlangt. Der Wettkampf um die eigene Position in ihrer Arbeitswelt und der Kampf um Selbstverwirklichung entführt den Beobachter in ein rasantes Spiel um Werte, Träume und Erfolg. Die Konkurentinnen fordern sich heraus und versuchen mit immer wieder neuen Selbstentwürfen und mit Ellebogentechnik das Rennen um den Arbeitsplatz zu gewinnen. Sie sind gestresst, müde, gerädert von ihrem arbeitssamen Alltag, doch geben sie nicht auf. Die Bühne wird Büro, Flugzeug, Fabrikhalle und Disko. An diesen Orten entstehen Sinnbilder verschiedener Rollenklischees und Gefühle zwischen Freiheit und Gefangenschaft. Das ständige Konkurrieren um Anerkennung entwickelt sich zum gemeinsamen Erforschen ihrer Träume und Sehnsüchte. So spiegeln sie sich gegenseitig und verschmelzen zu kollegialer Einheit, bereit für die Aufgaben der Zukunft.

Spieldauer: 35 Minuten


Eine Produktion von tanzbar_bremen / steptext dance project | Choreografie: Günther Grollitsch | Tanz/Performance: Neele Buchholz, Corinna Mindt | Licht: Christoph Härtel

tanzbar_bremen e.V.

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@tanzbarbremen.de

 

fon: 0049-421-51429745

 

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Projekt KompeTanz

Buntentorsteinweg 168
D-28201 Bremen


infos@kompetanzbremen.de

 

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Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen:

„Inklusion bewegt Deutschland“, so lautet mein Motto als Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen. Was passt besser zu diesem Motto als ein inklusives Team, das Menschen mit Behinderungen durch Tanz und Bewegung auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet. Ich wünsche der „tanzbar_bremen“ und ihrem Projekt KompeTanz weiterhin viel Erfolg! 

Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen:

„Das Projekt stößt bereits auf bundesweites Interesse, da die Integration von Menschen mit Behinderungen in kreativen Berufen nach wie vor eine Ausnahme ist. Wenn das Modellvorhaben erfolgreich ist und wirtschaftlich tragfähig, kann daraus ein Integrationsprojekt mit Vorzeigecharakter werden.“